Grundlagen der Frühen Hilfen

 

Worum geht es beim Netzwerk Frühe Hilfen?

 

Die meisten Antworten auf diese Frage liefert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Das NZFH wurde 2007 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gegründet. Es entstand im Rahmen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme", um den präventiven Kinderschutz und die Fachpraxis beim Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen zu stärken. Auftrag des NZFH ist es, die Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Es wird von einem Beirat aus Wissenschaft und Fachpraxis begleitet. Die Träger sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Jugendinstituts (DJI).

Grundlage für die Frühen Hilfen bildet die Bundesinitiative Frühe Hilfen, die wiederum auf das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) zurückgeht. Teil dieses Gesetzes ist das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG).

Diese und weitere Gesetzestexte sowie landesrechtliche Bestimmungen können Sie hier einsehen:

UN-Kinderrechtskonvention und Grundgesetz

Neuntes Sozialgesetzbuch (SGB IX)

Bürgerliches Gesetzbuch

Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) 

Fünftes Sozialgesetzbuch (SGB V) 

Strafgesetzbuch (StGB) 

Achtes Sozialgesetzbuch (SGBV III)

 

Die Marke Frühe Hilfen

 

Orientierung geben, Vertrauen stärken, Zusammenarbeit sichtbar machen 

Frühe Hilfen stehen für verlässliche, kostenfreie und niedrigschwellige Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern. Damit diese Angebote von Familien frühzeitig erkannt und genutzt werden können, braucht es eine klare, gemeinsame Orientierung: die Marke Frühe Hilfen.

Die Marke „Frühe Hilfen“ ist ein zentraler Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Sie bündelt die Kommunikation von Bund, Ländern und Kommunen unter einem einheitlichen Erscheinungsbild und richtet sich dabei nicht nur an einzelne Angebote, sondern auch an NetzwerkpartnerInnen und Einrichtungen, die ihre Zugehörigkeit zu den Frühen Hilfen sichtbar machen möchten. So entsteht ein gemeinsames Bild nach außen und eine stärkere Verbindung nach innen.

Zur Unterstützung der Kommunen stellt das NZFH ein umfassendes Medienpaket zur Verfügung. Dieses enthält Keyvisuals, Layoutvorlagen, Informationsflyer und den offiziellen Stempel „Frühe Hilfen“. Es ermöglicht die einheitliche Gestaltung von Print- und Online-Materialien – von Plakaten bis zu Social-Media-Beiträgen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.fruehehilfen.de/service/unterstuetzung-fuer-die-oeffentlichkeitsarbeit/die-marke-fruehe-hilfen/ 

Mit dem Stempel „Frühe Hilfen“ werden Angebote sichtbar gekennzeichnet und als Teil eines abgestimmten Unterstützungssystems erkennbar. Für Familien bedeutet das: Hier finde ich verlässliche Hilfe.

Die Nutzung der Marke erfolgt in Abstimmung mit der Netzwerkkoordination. Mit der Verwendung des Stempels für kostenfreie Angebote wird eine entsprechende Einverständniserklärung verbunden. Die Angebote werden im Netzwerk sichtbar gemacht und die Nutzung wird im Sinne der Qualitätssicherung durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen begleitet und stichprobenartig überprüft.

Unser gemeinsames Ziel: 

Frühe Hilfen sichtbar machen: für Familien und im Netzwerk.